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Rimac Nevera R: Jenseits der Vorstellungskraft
Es gibt Fahrzeuge, die definieren eine Klasse. Und es gibt Fahrzeuge, die definieren einen Maßstab, für den es bislang nicht einmal eine vernünftige Skala gab. Der Rimac Nevera R ist genau so ein Fall: ein vollelektrisches Hypercar, das nicht bloß schneller ist als vieles, was man kennt – sondern dessen technische Logik eher aus dem Umfeld von Hochleistungsprüfständen, Aerodynamik-Laboren und Regelungssoftware stammt als aus der klassischen Sportwagen-Romantik.Dabei ist der Nevera R nicht als „noch ein Sondermodell“ gedacht. Rimac beschreibt ihn als Gegenentwurf zur Grand-Tourer-Idee des ursprünglichen Nevera: weniger „Hyper GT“, mehr „Hyper Sportscar“. Der Buchstabe R steht dabei sinnbildlich für eine Philosophie, die man im Alltag selten so konsequent umgesetzt sieht: radikal, rebellisch, unerbittlich weiterentwickelt. Das Ziel ist klar – nicht nur Bestwerte in der Gerade, sondern vor allem eine neue Qualität in Kurven, beim Bremsen und in der Rückmeldung an den Fahrer.
Luce: Ferraris geniale Stromwende
Rom wird zum Schauplatz eines Einschnitts, der bei Ferrari größer kaum sein könnte: Am 25. Mai 2026 will der Hersteller seinen ersten vollelektrischen Serien-Ferrari der Öffentlichkeit präsentieren. Der Name des Modells steht bereits fest – „Luce“, italienisch für „Licht“. Und er ist Programm: Nicht als Abkehr von der Tradition, sondern als bewusst gesetzter Startpunkt in eine Zukunft, in der Leistung, Emotion und Elektrifizierung zusammenfinden sollen. Ferrari spricht damit nicht nur über eine neue Antriebsart – sondern über einen neuen Abschnitt der Markenidentität.Drei Phasen bis zur Weltpremiere – und ein bewusst aufgebauter SpannungsbogenFerrari hat die Einführung des Luce nicht als klassischen „Vorhang auf“-Moment angelegt, sondern als mehrstufige Enthüllung. Nach der frühen technischen Sichtbarmachung zentraler Komponenten folgte Anfang 2026 die nächste, stark designgetriebene Etappe: Name und Innenraum wurden vorab gezeigt, ohne das vollständige Exterieur offenzulegen. Diese Dramaturgie ist kein Zufall. Sie signalisiert, dass Ferrari den Luce nicht als bloßes „E-Modell“ verstanden wissen will, sondern als Start eines eigenständigen Segments innerhalb der eigenen Modellwelt – mit eigenem Charakter, eigener Formensprache und einer klaren Botschaft: Elektrifizierung ist hier nicht Selbstzweck, sondern Werkzeug für neue Möglichkeiten.
Cayenne Turbo Electric 2026
Mit dem Cayenne Turbo Electric betritt der Stuttgarter Sportwagenhersteller endgültig das Zeitalter des vollelektrischen SUV. Der Cayenne war bereits 2002 das Modell, mit dem Porsche das Segment der luxuriösen Geländewagen eroberte. Mit der vierten Generation ist nun erstmals ein reines Batteriefahrzeug erhältlich. Zwei Varianten gehen im Frühjahr 2026 an den Start: der Cayenne Electric und die Top‑Version Cayenne Turbo Electric. Beide verfügen über Allradantrieb durch je einen permanenterregten Synchronmotor pro Achse. Die Elektro‑Cayenne sind länger und breiter als die bisherigen Modelle und bieten dennoch die charakteristische Silhouette mit niedriger Motorhaube, geschwungenem Dachverlauf und markanten Kotflügeln.Leistung und Fahrdynamik auf Supersportwagen‑NiveauIn der Turbo‑Version liefert der E‑Cayenne eine Systemleistung von bis zu 850 kW (1 156 PS), wenn die Start‑ oder „Push‑to‑Pass“‑Funktion aktiviert ist. Im Normalbetrieb stehen 630 kW (857 PS) zur Verfügung; ein zusätzlicher Boost von 130 kW (176 PS) lässt sich zehn Sekunden lang per Taster abrufen. Das maximale Drehmoment beträgt 1 500 Nm. Mit dieser Kraft stürmt der knapp 2,72 Tonnen schwere SUV in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 200 km/h nach nur 7,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. Der serienmäßige Cayenne Electric erreicht im normalen Fahrmodus 300 kW (408 PS) und mithilfe der Launch‑Control 325 kW (442 PS). Er beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0–100 km/h und schafft 230 km/h Spitze. Beide Versionen verfügen über elektronisches Porsche Traction Management (ePTM), das die Kraftverteilung zwischen Vorder‑ und Hinterachse in Millisekunden regelt.
Alfa Tonale 2026: Mit neuem Gesicht
Alfa Romeo hat seinem 2022 eingeführten Kompakt‑SUV Tonale ein sehr sanftes, aber auch wirkungsvolles Update verpasst. Drei Jahre nach dem Debüt greifen die Designer das typische Alfa‑Erbe auf und schärfen das im Jahr Profil: Die Front trägt nun einen stärker ausgeformten, konkav geformten Scudetto‑Kühlergrill, der mit horizontalen Streben das historische „33 Stradale“ zitiert. Der Grill wird von einer neu gestalteten Frontschürze flankiert, in der ein breiterer Lufteinlass und seitliche Öffnungen den Tonale dynamischer wirken lassen. Dazu verkürzt Alfa Romeo den vorderen Überhang und verbreitert die Spur, was dem Wagen einen stämmigeren Auftritt verleiht. Neu gestaltete Leichtmetallräder in Größen von 17 bis 20 Zoll und frische Lackierungen – darunter Rosso Brera, Verde Monza und Giallo Ocra – unterstreichen den aufgefrischten Look.Innenraum: neue Farben, mehr KomfortDer Innenraum profitiert ebenfalls von „ein bisschen Kosmetik“. Alfa Romeo erweitert das Angebot um neue Farben und Materialien. Neben den bekannten schwarzen Stoff‑ und Lederausstattungen gibt es erstmals leuchtend rote Ledersitze oder eine zweifarbige Kombination aus weißem Kunstleder und schwarzem Alcantara. Ein neues „Cannelloni“‑Sitzdesign mit ausgeprägten Querwülsten erinnert an die Sportsitze aus den 1960ern. Für die Sport‑Speciale‑Variante werden perforierte Alcantara‑Bezüge mit weißem oder „Ice“‑Kontraststich angeboten; das Armaturenbrett ist ebenfalls in Alcantara eingefasst. LED‑Ambientebeleuchtung in verschiedenen Farben, darunter ein serpentinenartiges Muster als Hommage an das Wappen von Mailand, wertet das Cockpit zusätzlich auf. In Europa ersetzt ein flacher Drehregler den bisherigen Schalthebel, während die US‑Version einen klassischen Wählhebel behält – beide Varianten verfügen über große Aluminium-Schaltwippen am Lenkrad. Das Infotainmentsystem umfasst ein 10,3‑Zoll‑Touchdisplay und einen 12,3‑Zoll‑Digitaltacho; optional gibt es eine 360‑Grad‑Kamera, kabelloses Laden und ein Soundsystem von Harman Kardon.
BMW 7er und i7: 2026 mit Facelift
Die siebte Generation des BMW 7er präsentiert sich ab 2026 in einer umfassend überarbeiteten Form. Wir haben einen grafischen Ausblick als Foto geschaffen, ob dieser allerdings der Realität entspricht ist zumindest noch fraglich? Rund vier Jahre nach dem Debüt der Baureihe wird das Flaggschiff der Münchner einem sogenannten Life‑Cycle‑Impuls unterzogen, der weit mehr als kosmetische Änderungen bietet. Erste Erlkönige, die auf Testfahrten rund um den Nürburgring gesichtet wurden, lassen erkennen, dass BMW beim Design mutiger wird: Die markante Doppelniere bleibt zweigeteilt, wirkt dank horizontaler Stäbe aber niedriger und weniger wuchtig. Darüber hinaus werden die schmalen Tagfahrleuchten in filigranere Tagfahrlichtspangen umgestaltet. Das Heck erhält eine klarere, horizontale Lichtsignatur, die an das Design des 5er angelehnt ist. Vier trapezförmige Endrohre verraten, dass weiterhin kraftvolle Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen werden, während eine verlängerte Karosserievariante entbehrlich ist, da das aktuelle G70‑Modell bereits serienmäßig mit langem Radstand ausgeliefert wird.Im Innenraum setzt BMW auf eine technologische Revolution und die hat es in sich. Das neue Panoramic‑iDrive – eine Weiterentwicklung des klassischen Head‑up‑Displays – projiziert fahrrelevante Informationen über die gesamte Breite der Windschutzscheibe und ersetzt damit weitgehend das herkömmliche Kombiinstrument. Der Fahrer bedient das System über ein zentrales Touch‑Display mit sogenannter Quick‑Select‑Logik und über eine neue Multifunktionseinheit am Lenkrad, deren Tasten haptisches Feedback liefern. Zusammen mit der optionalen 3D‑Projektion im Sichtfeld des Fahrers ermöglicht das System eine intuitive, ablenkungsarme Bedienung. Ein weiteres Highlight ist die Integration der Neuerungen aus der „Neuen Klasse“, die BMW ab 2025 sukzessive in allen Baureihen ausrollt. Dazu gehören eine stärker vernetzte Bordelektronik und leistungsfähigere Rechner, die Voraussetzung für neue Level‑3‑Assistenzsysteme schaffen. Ergänzende Sensorik in der Frontschürze deutet auf den Einsatz des Personal‑Pilot‑Systems hin, das zeitweise selbstständiges Fahren in definierten Situationen ermöglichen soll.
Lucid Gravity 2026: Testbericht
Der neue elektrische SUV eines US‑Herstellers verbindet die Reichweite einer Limousine mit dem elitären Raumangebot eines Vans. Ein ausgedehnter Wintertest über 8.000 Kilometer in Europa, bei dem Vorserienfahrzeuge vom Münchener Entwicklungszentrum bis zum Polarkreis unterwegs waren, bestätigt diesen hohen und erfüllten Anspruch. Das Entwicklungsteam untersuchte dabei sowohl das Verhalten auf unlimitierten Autobahnabschnitten als auch das Laden an dreiphasigen europäischen Wechselstromanschlüssen und modernsten Schnellladesäulen. Bei extremer Kälte sowie sommerlicher Hitze wurde das Zusammenspiel von Antrieb, Ladeleistung und Komfort erprobt, um den Erwartungen europäischer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden.Design und RaumangebotMit einer Länge von rund 5,03 Metern, einem Radstand von gut 3,3 Metern und einem cW‑Wert von 0,24 ist der SUV trotz seiner imposanten Dimensionen überraschend windschnittig. Die flache Silhouette und bündig eingelassenen Türgriffe unterstreichen den eleganten Auftritt. Die hochgezogene Windschutzscheibe reicht nahtlos bis über die Köpfe der Passagiere und sorgt zusammen mit dem Panoramaglasdach für ein luftiges Raumgefühl. Innen bietet das Fahrzeug je nach Konfiguration Platz für fünf bis sieben Erwachsene. Die zweite Sitzreihe lässt sich elektrisch in den Boden falten; künftig sollen auch Einzelsitze erhältlich sein. Ein zusätzliches Staufach unter der vorderen Haube – der sogenannte Frunk – fasst 227 Liter und kann dank Polstern als Sitzbank umfunktioniert werden. Werden die Rücksitze umgelegt, wächst das Ladevolumen auf bis zu 3.450 Liter.
Bentley: Visionen im Jahr 2026
Die Performance des Supersports beeindruckt: 0–100 km/h in 3,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von rund 310 km/h. Damit der Wagen bei hohen Geschwindigkeiten stabil bleibt, wurde die Aerodynamik umfassend optimiert. Ein riesiger Frontsplitter, Seitenschweller, Schürzen und ein fester Heckflügel erzeugen über 300 Kilogramm zusätzlichen Abtrieb im Vergleich zum Continental GT Speed. Die Gewichtsreduzierung erstreckt sich von Karosserieteilen aus Carbon bis hin zu einer kompletten Titanauspuffanlage; das Gesamtgewicht bleibt unter zwei Tonnen, wodurch der Wagen 1,3 g Seitenbeschleunigung erreicht.Im Innenraum setzt Bentley auf eine Mischung aus Carbonfaser und edlem Leder. Die traditionellen Rücksitze weichen zwei tiefer positionierten Sportsitzen, um Gewicht zu sparen und den Schwerpunkt zu senken. Individualisierung ist wie gewohnt durch den hauseigenen Veredler Mulliner möglich, wobei neue Farb‑ und Materialkombinationen bereitstehen. Die Bestellung des Supersports startet im März 2026, die Produktion läuft später im Jahr an. Offizielle Preise nennt Bentley noch nicht, Kenner erwarten jedoch ein deutlich sechsstelliges Niveau.Urban SUV – erstes rein elektrisches SerienmodellWährend der Supersports die Benzintradition zelebriert, wagt Bentley parallel den Schritt in die vollelektrische Zukunft. Für Ende 2026 kündigen die Briten ihr erstes reines Elektro‑SUV an, das bisher den Arbeitstitel „Urban SUV“ trägt. Mit einer Länge von weniger als fünf Metern soll es kompakter als der Bentayga werden und ein neues Marktsegment schaffen. Der Hersteller verspricht maßgeschneiderten Luxus und vielfältige Personalisierungsmöglichkeiten, aber auch modernste Technologien.Technische Details sind noch knapp, doch Bentley bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass der Urban SUV auf einer 800‑Volt‑Plattform basieren wird und eine Ladeleistung für 160 Kilometer Reichweite in unter sieben Minuten bieten soll. Damit streben die Entwickler branchenführende Ladezeiten an. Die Plattform dürfte aus dem Volkswagen‑Konzern kommen, wie es bereits bei anderen Modellen des Premium‑Performance‑Electric‑(PPE)-Baukastens der Fall ist.Die Produktion der Vorserienfahrzeuge hat bereits im Herbst 2025 begonnen, und Bentley betont, dass der Urban SUV vollständig in Crewe entworfen, entwickelt und gebaut wird. Die Markteinführung ist für Ende 2026 geplant; erste Auslieferungen an Kunden sollen 2027 erfolgen. Im Innenraum erwartet Kunden ein neues Level an digitaler Vernetzung, gepaart mit nachhaltigen Materialien und dem typischen Bentley‑Finish. Den Einstiegspreis schätzt die Fachpresse auf etwa 140 000 Euro, was unterhalb des Bentayga liegen würde.
S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu
Die Mercedes‑S‑Klasse ist seit Jahrzehnten die Referenz unter den Luxuslimousinen. Die aktuelle Generation der Baureihe W223 kam 2020 auf den Markt. Fünf Jahre später haben die Ingenieur*innen aus Stuttgart eine Modellpflege präsentiert, die mehr ist als ein Facelift: Über die Hälfte der rund 2 700 Komponenten wurde neu entwickelt oder überarbeitet. Daimler‑Chef Ola Källenius bezeichnet die Neuauflage daher als „größte Überarbeitung innerhalb einer S‑Klasse‑Generation“. Die S‑Klasse 2026 soll an der Spitze des Segments bleiben und gleichzeitig den Weg in die digitale Zukunft weisen.Dezent aber deutlich: Exterieur mit Licht-SignetAuf den ersten Blick bleibt die Silhouette der Limousine vertraut. Doch Mercedes hat zahlreiche Details geschärft. Der Kühlergrill wächst um rund 20 Prozent, trägt eine illuminiert umrahmte Sternsignatur und wird wieder von einem dreidimensionalen Mercedes‑Stern auf der Motorhaube gekrönt. Wahlweise leuchtet auch das Emblem selbst. Neu gestaltete LED‑Scheinwerfer zeichnen dreizackige Sternen‑Motive; ihre Digital‑Light‑Technik nutzt Mikro‑LEDs und steuert den Lichtkegel per Computer. Laut Hersteller verbessert dies das Lichtfeld um 40 Prozent und ermöglicht „Ultra‑Range“‑Fernlicht bis zu 600 Metern. Die Rückleuchten übernehmen das Sternmotiv und werden von einer schlanken Chromspange verbunden. Ein optionales Projektionsmodul in den Einstiegsleisten wirft das Markenlogo auf den Boden.Die überarbeiteten Stoßfänger integrieren größere, geschlossen geformte Lufteinlässe. Neben neuen 19‑ und 20‑Zoll‑Rädern bietet Mercedes optionale Hochdruck‑Gussscheiben im Kreuzspeichen‑Design. Auch die Palette an Karosseriefarben wächst: Das Manufaktur‑Programm ermöglicht mehr als 150 Lackierungen sowie über 400 Interieur‑Kombinationen. Damit will Mercedes die Individualisierung weiter in den Fokus rücken.Ein „Superscreen“ für Fahrer und PassagiereIm Cockpit verabschiedet sich Mercedes vom bisher senkrecht eingebetteten 12,8‑Zoll‑Display. Stattdessen erstreckt sich eine hochglänzende Glasfläche über die gesamte Breite. Hinter ihr sitzen ein 14,4‑Zoll‑Touchscreen, ein 12,3‑Zoll‑Fahrerdisplay und ein ebenso großer Bildschirm für den Beifahrer. Diese Einheit nennt sich „Superscreen“ und wird von Ambientebeleuchtung eingefasst. Die Klimadüsen wandern in eine durchgehende Zierleiste, die Bedienung erfolgt digital, lässt aber physische Schnellwahltasten auf dem Lenkrad bestehen. Gorden Wagener, Chefdesigner von Mercedes, betont, dass große Bildschirme für Filme oder Kartenmaterial unverzichtbar seien; analoge Elemente wie Dreh‑ und Wippschalter blieben aber wichtig, um die Nutzung intuitiv zu halten.Die neue S‑Klasse führt als erstes Modell die hauseigene Softwareplattform MB.OS ein. Sie vernetzt 27 Sensoren, steuert Fahrwerk, Klima, Antrieb und Fahrerassistenzsysteme und bildet die Basis für das Infotainmentsystem MBUX. Eine leistungsfähige Wasser‑kühlte Computerplattform ermöglicht umfangreiche Over‑the‑air‑Updates. Der Sprachassistent „Hey Mercedes“ nutzt künstliche Intelligenz: Er kombiniert ChatGPT, Google Gemini und Microsoft Bing und soll natürlichere Dialoge erlauben. Hinter den Vordersitzen sitzen zwei 13,1‑Zoll‑Displays mit integrierten Kameras; kleine, abnehmbare Tablets ersetzen das bisherige 7‑Zoll‑Bedienteil. Erstmals verfügt die S‑Klasse über beheizbare Front‑Sicherheitsgurte, digitale Luftdüsen mit Memory‑Funktion und ab Werk einen 5G‑Hotspot.Komfortzone Fond: Chauffeurs‑Limousine bleibt der MaßstabDer Fond ist traditionell das Herzstück der S‑Klasse. Die Lehnen lassen sich weiterhin bis zu 43,5 Grad elektrisch verstellen, die Sitze verfügen über Heizung, Belüftung und Massageprogramme. Die 2026er Modellpflege ergänzt die komfortablen Nacken‑ und Schulterkissen um beheizte Gurte. Für Entertainment sorgen die neuen abnehmbaren Steuergeräte und native Apps wie Disney+ oder YouTube. Die Klimatisierung arbeitet mit gereinigter Luft und Duft‑Modulen; optional stehen zwei Burmester‑Soundanlagen zur Wahl.Fahrwerk und Assistenz: Cloud‑basiertes Airmatic, MB.Drive und Robotaxi‑PläneMercedes überarbeitet das Airmatic‑Fahrwerk, das nun „cloud‑basierte“ Dämpferregelung nutzt. Sensoren erfassen Schlaglöcher und Bodenwellen, speichern deren GPS‑Position und teilen sie mit anderen Fahrzeugen; das System kann so Unregelmäßigkeiten vorausschauend ausgleichen. Optional kombiniert Mercedes die Airmatic mit E‑Active Body Control, das Wank‑, Nick‑ und Hubbewegungen aktiv ausgleicht und die Karosserie bei drohendem Seitenaufprall anhebt. Die Fahrdynamik wird über den Fahrmodus‑Schalter anpassbar.Die Fahrerassistenzsysteme firmieren unter dem Namen MB.Drive. Eine vernetzte Sensorik und neue Computerarchitektur sollen automatisiertes Fahren auf Level 2 Plus ermöglichen. Der Spurwechsel‑Assistent arbeitet jetzt bei Geschwindigkeiten bis 130 km/h und erkennt Parkplätze erstmals auch diagonal. Auf abgesperrten Parkplätzen kann das Fahrzeug künftig autonom ein‑ und ausparken. Mercedes hat zudem Level‑4‑fähige Testfahrzeuge entwickelt, die in Abu Dhabi als Robotaxi dienen sollen; Privatfahrzeuge verzichten jedoch auf die Dach‑LiDAR‑Box und werden nur mit Kameras in den Kotflügeln ausgeliefert.Motoren: V8‑Comeback, Euro‑7‑Konformität und Plug‑In‑ReichweiteDie überarbeitete S‑Klasse behält konventionelle Verbrennungsmotoren, alle erfüllt die Euro‑7‑Norm. Herzstück ist der neue 4,0‑Liter‑V8 „M177 Evo“ mit flacher Kurbelwelle. Er leistet 530 PS (393 kW) und 750 Nm, ein 48‑Volt‑Mildhybridsystem bringt zusätzliche 23 PS und ermöglicht laut Hersteller eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h in 3,9 Sekunden. Der Motor stammt von AMG und basiert auf dem Aggregat des AMG GT Black Series. Die V6‑Benziner der Varianten S450 und S500 bekommen optimierte Ein- und Auslasskanäle sowie einen neuen Nockenwellenversteller; sie leisten 442 PS und 600 Nm. Der 3,0‑Liter‑Diesel („OM656“) erhält einen elektrisch beheizten Katalysator.Als Plug‑in‑Hybrid kombiniert die S‑Klasse einen Sechszylinder‑Benziner mit einem Elektromotor zu 576 PS und 749 Nm und erreicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Alle Antriebe verfügen über Allradantrieb (4Matic) und adaptieren die 9‑Gang‑Automatik.Die V12 bleibt exklusiv der Maybach‑Variante vorbehalten; Källenius betonte, dass Mercedes trotz der Elektromobilitätsstrategie Verbrennungsmotoren – insbesondere den V8 – weiterhin anbietet. Die EQS bleibt vorerst im Angebot, wird jedoch in der nächsten Generation mit der S‑Klasse zu einer Modelllinie zusammengeführt.
Ganz neuer Ioniq 3 kommt schon 2026
Hyundai erweitert seine Ioniq‑Familie nach unten: Der Ioniq 3 soll 2026 als kompakter Elektro‑Crossover auf den Markt kommen. Er basiert auf einer 400‑Volt‑Version der E‑GMP‑Plattform und übernimmt Elemente des 2025 vorgestellten Concept Three. Dieses Konzeptfahrzeug zeigte pixelartige LED‑Leuchten, aktive Luftklappen und ein minimalistisches, wohnliches Interieur. Laut Branchenberichten sind zwei Batterien geplant: ein Basispaket mit 58,3 kWh und rund 270 Meilen Reichweite sowie eine grössere 81,4‑kWh‑Variante mit etwa 375 Meilen WLTP‑Reichweite. Ein Frontmotor mit 201 PS beschleunigt das Serienmodell in rund 7,5 Sekunden auf 100 km/h und ermöglicht 105 mph Höchstgeschwindigkeit. Die Schnellladefähigkeit wird dank 400‑Volt‑Architektur und bidirektionaler Vehicle‑to‑Load‑Funktion erwartet.Medien berichten ausserdem über eine sportliche Ioniq 3 N mit zwei Motoren und rund 288 PS, die den Sprint auf 100 km/h in weniger als sechs Sekunden schafft. Das Infotainment soll das neue Pleos‑System nutzen, das Over‑the‑Air‑Updates und Apple CarPlay Ultra unterstützt. Der Innenraum wird als „Wohnzimmer“ mit flexiblen Sitzen und nachhaltigen Materialien konzipiert.
Neuer Twingo e‑tech ist an der Startlinie
Die Neuauflage des Renault Twingo, die auf der AmpR‑Small‑Plattform aufbaut, knüpft an die fröhliche Formensprache des ersten Modells von 1992 an. Die jetzt rein elektrisch angetriebene A‑Segment‑Baureihe nutzt eine kostengünstige Lithium‑Eisen‑Phosphat‑Batterie mit 27,5 kWh nutzbarer Kapazität. Zusammen mit einem 80‑PS‑Elektromotor ergibt sich eine Reichweite von rund 163 Meilen (etwa 263 km) im WLTP‑Zyklus. Serienmässig lädt das Stadtfahrzeug mit 6,6 kW Wechselstrom, optional mit 11 kW und 50 kW Gleichstrom, wodurch der Akku in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent kommt. Ein „One‑Pedal‑Modus“ mit starker Rekuperation erleichtert das Stop‑and‑Go in der Stadt.Renault will den Twingo E‑Tech im Frühjahr 2026 zu einem Preis unter 20.000 Euro anbieten. Für Frühbucher gibt es den R‑Pass, der ab Dezember 2025 Vorbestellungen ermöglicht und dem Käufer ein Modellauto im Maßstab 1/43 sowie erste Probefahrten sichert. Die Innenausstattung orientiert sich an grösseren Modellen: hinter dem Lenkrad befindet sich ein sieben Zoll grosses Digitalinstrument, flankiert von einem zehn Zoll grossen Touchscreen mit Google‑Anbindung und Sprachsteuerung. Dank verschiebbarer Rücksitze bietet der Kofferraum bis zu 360 Liter Stauraum. Bis zu 24 Fahrerassistenzsysteme inklusive automatischem Notbremsassistenten und Spurhaltewarner sind verfügbar.
Neuer Ypsilon und Ypsilon hf
Lancia meldet sich nach mehr als einem Jahrzehnt Abstinenz mit einem neuen Ypsilon zurück. Das kompakte Modell basiert auf der modularen CMP‑Architektur des Stellantis‑Konzerns und wird sowohl als vollelektrisches Fahrzeug als auch als Mild‑Hybrid angeboten. Die elektrische Version nutzt eine 51‑kWh‑Batterie und einen 115‑kW‑Motor (156 PS), womit der Ypsilon bis zu 403 km Reichweite nach WLTP bzw. über 500 km im Stadtverkehr erreicht. Per Gleichstrom lädt das Fahrzeug in 24 Minuten von 20 auf 80 Prozent; zehn Minuten reichen für rund 100 km. Der Verbrauch liegt bei 14,3–14,6 kWh/100 km. Parallel dazu bietet Lancia einen 1,2‑Liter‑Dreizylinder mit 48‑V‑Mildhybridsystem an, der 100 PS leistet und den Sprint von 0 auf 100 km/h in 9 Sekunden schafft.Das Interieur ist in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designhaus Cassina gestaltet und setzt auf nachhaltige Materialien. Das zentrale „SALA“‑Interface (Sound Air Light Augmentation) steuert Beleuchtung, Klima und Unterhaltung und verfügt über zwei vernetzte Bildschirme. Lancia betont, dass 50 Prozent der berührbaren Oberflächen aus recycelten oder ökologisch verträglichen Materialien bestehen. Äußerlich zeigt der Ypsilon einen neu interpretierten Kühlergrill, Stratos‑ähnliche runde LED‑Heckleuchten und ein seitliches Schwungband.
Der Cupra Raval startet 2026
Die Cupra Raval ist Cupra‑s Antwort auf den elektrischen Stadtflitzer. Aus dem UrbanRebel‑Konzept hervorgegangen, nutzt sie die MEB+‑Plattform und wird im spanischen Martorell gefertigt. Mit Markteinführung Anfang 2026 liefert die Raval als Dynamic‑ und Dynamic‑Plus‑Variante 210 PS und bis zu 450 km Reichweite.Die Topversion VZ Extreme steigert die Leistung auf 226 PS und bringt sportliche Extras wie elektronisches Sperrdifferential und adaptives Fahrwerk. Zwei voraussichtliche Batterien (38 und 56 kWh) sorgen für flott beschleunigenden Vortrieb; 0–100 km/h soll in unter sieben Sekunden gelingen. Das Design übernimmt scharfe LED‑Scheinwerfer, kantige Linien und kupferfarbene Akzente.
Neuer iD.Polo kommt elektrisch
Volkswagen öffnet ein neues Kapitel der Polo‑Geschichte: Der ID.Polo ist der erste vollelektrische Ableger des beliebten Kleinwagens. Offiziell startet der Vorverkauf Ende April 2026; die letzten Praxistests laufen noch. Als erstes Serienmodell auf der neuen MEB+ Plattform bietet er einen entwickelten Frontantrieb, mehr Innenraum und eine Einstiegspreisuntergrenze von unter 25.000 Euro.Zwei Batterien (37 und 52 kWh) treiben Motoren mit 85 kW, 99 kW oder 155 kW an; der sportliche GTI folgt später mit 166 kW. Die große Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 450 km und DC‑Laden mit bis zu 130 kW. Die moderne Software bringt Travel Assist mit Verkehrszeichen‑ und Ampelerkennung.
BMW iX3 neuer Style und Design
Mit dem BMW iX3 läutet der bayerische Hersteller die „Neue Klasse“ ein. Auf der CES 2026 präsentierte BMW ein Vorserienmodell, das technologische Sprünge verkörpert: eine Dual‑Motor‑Konfiguration mit 345 kW/469 PS und 645 Nm Drehmoment beschleunigt den Allrad‑SUV in 4,9 Sekunden auf 100 km/h bei einer Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Die sechste Generation der BMW‑eDrive‑Technik setzt auf zylindrische Zellen und eine 800‑Volt‑Batterie mit 108,7 kWh nutzbarer Kapazität, was WLTP‑Reichweiten von bis zu 805 Kilometern ermöglicht.Der iX3 unterstützt ultraschnelles Laden: an Gleichstromsäulen mit bis zu 400 kW lassen sich in zehn Minuten 372 Kilometer Reichweite nachladen. Das Laden von 10 auf 80 % dauert nur 21 Minuten. Über den NACS‑Anschluss kann das Fahrzeug das Tesla‑Supercharger‑Netz nutzen, optional steht eine 22‑kW‑AC‑Ladung zur Verfügung. Zudem ist bidirektionales Laden (V2L, V2H und V2G) möglich, wodurch der iX3 externe Geräte versorgen oder Energie ins Stromnetz zurückspeisen kann.Innenraum und Bedienung repräsentieren einen Paradigmenwechsel. Das Panoramic iDrive mit 43‑Zoll‑Projektionsdisplay und 17,9‑Zoll‑Infotainment‑Screen spannt sich über die Breite der Frontscheibe und schafft eine neue Benutzererfahrung. Der intelligente Sprachassistent mit Amazon Alexa+ ermöglicht natürliche Dialoge und steuert Fahrzeugfunktionen. BMW nutzt recycelte Materialien; 30 % des Kunststoffs im Motorraum und 80 % der Radträger bestehen aus Sekundäraluminium. Das Raumgefühl profitiert vom ebenen Boden, 510 Liter Kofferraum plus 58‑Liter‑Frunk bieten viel Stauraum.
Neuer Skoda Epiq modern mit Reichweite
Der Skoda Epiq ist das erste Serienfahrzeug der Marke, das die neue Design‑Sprache „Modern Solid“ vollständig übernimmt. Das Serienmodell basiert auf dem MEB‑Entry‑Baukasten des Volkswagen‑Konzerns und feierte als Konzeptfahrzeug im September 2025 seine Premiere. Der kompakte City‑SUV misst etwa 4,1 Meter in der Länge und bietet trotz geringer Außenmaße Platz für fünf Personen und einen großzügigen Kofferraum von 475 Litern. Skoda will damit eine erschwingliche elektrische Alternative zum konventionellen Kamiq schaffen.Mit einem anvisierten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro konkurriert der Epiq direkt mit etablierten City‑SUVs. Der Verkauf soll Ende 2026 starten, produziert wird das Modell im spanischen Navarra. Für den Antrieb sorgen unterschiedliche Batteriegrößen von geschätzten 38 kWh bis 56 kWh, die eine WLTP‑Reichweite von bis zu 425 Kilometern ermöglichen. Dabei setzt Skoda auf effiziente Motoren und die MEB‑Plattform, die bereits im VW ID.Polo und Cupra Raval eingesetzt wird.Optisch fällt der Epiq durch die Tech‑Deck‑Front mit T‑förmigen LED‑Tagfahrlichtern auf. Eine markante „Tornado‑Linie“ betont die Schultern und trennt die Ober‑ und Unterseite der Karosserie. Die Cashmere‑Mattlackierung des Showcars wird von schwarzen Akzenten ergänzt und soll robust wirken. Innen folgt der Epiq der „Mobile‑First“‑Philosophie: ein aufgeräumtes Cockpit mit drahtlosem Laden, physischen Schaltern und praktischen „Simply Clever“‑Lösungen wie Taschenhaken, fixierbaren Gurten und versteckten Unterbodenfächern.
Renna Taxi Tübingen startet Taxi-Preisrechner
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V16 Warnleuchte von Safeglow® kaufen für Deutschland & Spanien ab 2026 Pflicht
Wenn es um Sicherheit auf der Straße geht, zählt jeder Moment. Mit der Safeglow® V16 Warnleuchte präsentiert der Anbieter eine Lösung
Wildunfall: Wo Hirsch und Co. die Straße queren
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Schutz für das Fahrzeug - Keramikversiegelung im Fokus
Wachsende Nachfrage bei Fahrzeugen und Wohnmobilen
Pi Car der Neutrino Energy Group: Das Auto, das seine Energie selbst erzeugt
Ein Fahrzeug, das Strom nicht sucht, sondern selbst erzeugt
Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg - Haftungsprivileg für Kinder
Eleganz in historischer Kulisse: Der neue Rolls-Royce Ghost Series II feiert Deutschlandpremiere im Grand Hotel Heiligendamm
Am gestrigen Donnerstag, 12. Dezember 2024, präsentierte der Berliner Rolls-Royce Exklusivvertragshändler Riller & Schnauck den neuen Rolls-Royce Ghost II vor ausgewähltem Publikum im traditionsreichen Grand Hotel Heiligendamm an der Ostsee. Inmitten der geschichtsträchtigen Mauern des ersten deutschen Seebades und umgeben von der „Weißen Stadt am Meer“ konnte die deutsche Klientel einen eindrucksvollen Einblick in die subtile Weiterentwicklung der britischen Luxuslimousine gewinnen.Exklusive Kundenpräsentation im ältesten Seebad DeutschlandsHeiligendamm, gelegen an der Mecklenburger Bucht, verkörpert seit seiner Gründung im Jahr 1793 die europäische Badekultur und feinsten Luxus. Das Grand Hotel, dessen Ursprünge eng mit der Historie des Ortes verknüpft sind, war einst Sommerresidenz für Hochadel und europäische Aristokratie. Die schneeweiße Architektur vor der Kulisse der Ostsee versprüht einen Hauch von Noblesse, der hervorragend zum Anspruch eines Herstellers wie Rolls-Royce passt. Die Vorstellung des Ghost II an diesem geschichtsträchtigen Ort ist somit weit mehr als eine reine Produktpräsentation – sie ist ein Statement für zeitlose Eleganz und makellosen Stil.
TUNE IT! SAFE! mit starker Formel für stylisches Tuning
Mit dem BMW M2 by AC Schnitzer feiert das 20. Kampagnenfahrzeug der Initiative für sicheres Tuning auf der Essen Motor Show 2024 Weltpremiere