Zahl der Berufe mit Fachkräftemangel leicht gesunken
Die Zahl der Berufe mit einem Fachkräfteengpass ist einer Analyse zufolge im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bestätigte einen solchen Mangel an Fachkräften für 157 Berufsgattungen und damit sechs weniger als 2024, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Weiterhin gehörten 2025 vor allem Pflege- und Gesundheitsberufe zu den Jobs, in denen der größte Mangel an Fachkräften bestand.
Engpässe gab es aber auch in Bau- und Handwerksberufen, wie die BA weiter mitteilte. Auch Köchinnen und Köche, Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer sowie Erzieherinnen und Erzieher würden gesucht.
Hingegen sah die BA anders als in 2024 keine Engpässe mehr in der spanenden Metallbearbeitung, im IT-Vertrieb oder in der Softwareentwicklung. Anders war es in Berufen der Vermessungstechnik oder Sozialarbeit beziehungsweise Sozialpädagogik: Sie kamen neu oder wieder auf die Liste.
Die Bundesagentur wies auf die Bedeutung von ausländischen Beschäftigten für die Engpassberufe hin: Die Zuwanderung trage dazu bei, den demografischen Wandel abzufedern. Der Anteil ausländischer Beschäftigter in den Engpassberufen habe sich seit 2014 von sieben auf rund 14 Prozent verdoppelt. Das zeige sich insbesondere im Pflegebereich, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen seien zunehmend auf ausländische Fachkräfte angewiesen, um die Versorgung zu sichern.
E.Winandy--LiLuX