Ermittlungen nach Angriff eines Bergführers am Großglockner
Nach einer auf Video festgehaltenen Auseinandersetzung am Mürztaler Steig ermittelt die Polizei gegen einen Bergführer wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit.
Der US-Pharmariese Bristol-Myers Squibb übernimmt den Medikamentenhersteller Karuna Therapeutics, der ein vielversprechendes Mittel gegen Schizophrenie entwickelt hat. Der Kaufpreis beträgt 14 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro), wie beide US-Unternehmen am Freitag mitteilten. Karunas Produkt KarXT wird derzeit noch getestet und geprüft. Mit ihm sollen nicht nur Schizophrenie, sondern auch Alzheimer und bipolare Störung behandelt werden.
Der Anführer der armenischen Separatisten, Samwel Schahramanjan, hat die von ihm selbst angeordnete Auflösung der Republik Bergkarabach für nichtig erklärt. Es gebe kein rechtskräftiges Dokument, das die Auflösung der Regierungsinstitutionen vorschreibe, erklärte Schahramanjan am Freitag bei einem Treffen mit weiteren Verantwortlichen in der armenischen Hauptstadt Eriwan.
Das Landgericht Mannheim hat eine Mutter für den Mord an ihren beiden Kindern zu 13 Jahren Haft verurteilt. Das teilte ein Gerichtssprecher am Freitag mit. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Frau im April ihre ahnungslosen Kinder mit Medikamenten sedierte und auf unbekannte Art und Weise erstickte. Anschließend versuchte sie, sich selbst zu töten.
Die Konjunktur in Großbritannien hat im dritten Quartal einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Statt der bislang angenommenen Stagnation habe es im Dreimonatszeitraum von Juli bis September einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,1 Prozent gegeben, teilte das nationale Statistikamt ONS am Freitag mit. Im zweiten Quartal trat die britische Wirtschaft demnach lediglich auf der Stelle, statt wie zuvor in einer ersten Schätzung berechnet um 0,2 Prozent zu wachsen.
Nach dem blutigen Schusswaffenangriff in der Prager Karls-Universität geht die Suche nach den Motiven des Angreifers weiter. Die Behörden bestätigten am Freitag, dass der 24-jährige Schütze nach der Tat mit 13 Todesopfern am Donnerstagnachmittag Suizid begangen habe. Während in der Universität Ermittler weiter Spuren sicherten, versammelten sich davor Regierungschef Petr Fiala und viele andere Menschen an einem improvisierten Gedenkort, um Blumen niederzulegen und Kerzen anzuzünden.
Die Vereinten Nationen haben vor einer unmittelbaren Hungersnot im Gazastreifen gewarnt. Es sei wahrscheinlich, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den kommenden sechs Wochen dem Risiko einer "akuten Ernährungsunsicherheit" ausgesetzt sei, hieß es einem UN-Bericht. Der UN-Sicherheitsrat wollte am Freitag einen neuen Anlauf zur Verabschiedung einer Resolution zum Gazakrieg nehmen.
Die Fans des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln fordern die Entlassung von Sport-Geschäftsführer Christian Keller. Aus diesem Anlass startete ein Teil der Anhängerschaft eine Petition. "Die Existenz unseres Vereins steht auf dem Spiel. Seine Unfähigkeit hat zu einer Reihe von Fehlern geführt, die den Verein in eine prekäre Lage gebracht haben", hieß es in dem Aufruf.
Das Landgericht im südhessischen Darmstadt hat im Fall einer vor über 37 Jahren ermordeten Jugendlichen den Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt. Zudem muss er in einer psychiatrischen Klinik bleiben, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag.
Ermittler haben in Berlin mutmaßlich unter anderem für Silvesterausschreitungen beschaffte illegale Pyrotechnik beschlagnahmt. Bei Durchsuchungen bei zwei Verdächtigen seien rund 30.000 Böller sowie mehr als 80 sogenannte Kugelbomben entdeckt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in der Hauptstadt mit. Dazu kamen noch knapp 100 Knallpatronen. Insgesamt habe es sich um eine Menge verbotener Pyrotechnik "im dreistelligen Kilobereich" gehandelt.
Das Heizungsgesetz tritt am 1. Januar in Kraft - und auch die geplante Förderung soll pünktlich kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte am Freitag mit, der Haushaltsausschuss des Bundestags solle der neuen Förderung für den Heizungstausch im Umlaufverfahren zustimmen. Voraussichtlich ab dem 29. Dezember könne dann der Einbau einer neuen Heizung beauftragt werden.
Die Luftverschmutzung in China hat sich in diesem Jahr einer neuen Studie zufolge erstmals seit zehn Jahren verschlechtert. "2023 ist das erste Jahr seit dem Beginn von Chinas 'Krieg' gegen Umweltverschmutzung 2013, in dem der landesweite Durchschnittswert von PM2,5(-Feinstaub) in China im Jahresvergleich angestiegen ist", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Studie des in Finnland ansässigen Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA). PM2,5-Feinstaubpartikel gelten als besonders gesundheitsschädlich.
Linken-Chef Martin Schirdewan fordert die Einführung einer staatlichen Zahlung in Höhe von 50.000 Euro für alle zum 18. Geburtstag. "Es sind vor allem Erbschaften, die in Deutschland über Reichtum und Armut entscheiden", sagte Schirdewan am Freitag dem Magazin "Stern". Jährlich würden deutlich über 100 Milliarden Euro vererbt, aber nicht gleichmäßig: "Die oberen zehn Prozent der Erbenden und Beschenkten bekommen zusammen etwa so viel wie die unteren 90 Prozent."
Im Zuge eines lokalen Hochwassers, das durch ergiebigen Dauerregen im Zusammenhang mit dem Durchzug von Sturmtief "Zoltan" entstand, ist in Thüringen ein 64-Jähriger an einem Wehr ertrunken. Der Mann sei mit der Regulierung des Wasserstands der Werra in Hildburghausen beschäftigt gewesen, teilte die Polizei in Suhl am Freitag mit.
Die Aktionärsvereinigung DSW hat eine Klage für mehr als 13.000 Wirecard-Anleger gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY eingereicht. Es gehe um Schadenersatzforderungen von insgesamt mehr als 700 Millionen Euro, teilte die DSW am Freitag in Düsseldorf mit. Die Klage sei beim Landgericht München eingereicht worden.
Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln wird gegen die vom Internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigte Transfersperre wohl keine weiteren rechtlichen Schritte einleiten. Das Urteil, "das uns unter den Weihnachtsbaum gelegt wurde, ist ein sehr hartes Urteil, das wir nicht erwartet haben", sagte Kölns kaufmännischer Geschäftsführer Philipp Türoff einen Tag nach dem verlorenen Rechtsstreit mit Olimpija Ljubljana: "Wir müssen und werden das Urteil so akzeptieren und damit umgehen."
Einen Tag nach der Trennung von Steffen Baumgart hat der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln angekündigt, "jetzt die Trainersuche zu starten". Das teilte Sport-Geschäftsführer Christian Keller am Freitag an der Seite von Präsident Werner Wolf und dem kaufmännischen Geschäftsführer Philipp Türoff mit. Ob es eine interne oder externe Lösung geben werde, sei noch nicht entschieden. "Ich würde alles offenhalten", sagte Keller.
Ex-US-Präsident Donald Trump soll einem Medienbericht zufolge nach seiner Niederlage im November 2020 versucht haben, zwei Wahlprüfer im US-Bundesstaat Michigan von einer Bestätigung der Ergebnisse in ihrem Bezirk abzuhalten. Die Zeitung "The Detroit News" veröffentlichte am Donnerstag (Ortszeit) Mitschnitte eines Telefonats, in denen Trump den beiden republikanischen Mitgliedern des Wahlprüfungsausschusses in Wayne County sagt, dass sie im Falle einer Bestätigung schlecht dastehen würden. "Wir können nicht zulassen, dass diese Menschen uns unser Land wegnehmen", fügte Trump hinzu.
China will Gamerinnen und Gamer enger an die Kandare nehmen - und hat damit die Aktienkurse großer Technologiekonzerne der Volksrepublik auf Talfahrt geschickt. Der von der staatlichen Regulierungsbehörde am Freitag veröffentlichte Beschränkungsentwurf sieht vor, dass sogenannte In-Game-Käufe stärker reglementiert werden und obsessives Spielverhalten unterbunden wird. Außerdem haben die Behörden weiterhin Spieleinhalte im Visier, in denen sie eine Gefahr für die "nationale Sicherheit" sehen oder die "dem nationalen Ansehen und den nationalen Interessen" schaden.
Bei einem Arbeitsunfall im niedersächsischen Laar ist ein 44-Jähriger gestorben. Er wurde zwischen zwei Sattelzügen eingeklemmt, wie die Polizei in Lingen am Freitag mitteilte. Demnach rangierte am Donnerstagnachmittag ein 67-Jähriger seinen Sattelzug mit Anhänger auf dem Hof eines Betriebsgeländes. Beim Rückwärtsfahren übersah er den 44-Jährigen, der vor seinem eigenen Sattelzug stand.
Nach den Treibern Real Madrid und FC Barcelona hat sich mit dem italienischen Meister SSC Neapel ein weiterer Topklub für die Idee einer Super League offen gezeigt. Er habe mit Real-Präsident Florentino Perez "gesprochen und wir sind uns einig, dass wir uns mit anderen Unternehmern treffen werden, um über zukünftige Pläne zu sprechen", sagte Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis der Corriere dello Sport.
Der Hamburger SV hat sich gegen einen Trainerwechsel entschieden und setzt auch in der Rückrunde auf Tim Walter. Dies bestätigte der Zweitligist am Freitag nach einer internen Analyse.
Der FC Barcelona muss angeblich den Ausschluss aus der Champions League ab der Saison 2024/2025 fürchten. Das berichtet die Welt am Sonntag und verweist auf Kreise aus der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und dem spanischen Traditionsklub. Grund sind demnach Verstöße gegen die Finanzregularien der UEFA. Die UEFA wollte sich auf SID-Anfrage nicht zu dem Thema äußern.
Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 setzt auch im neuen Jahr auf der Trainerbank erwartungsgemäß weiter auf Jan Siewert. Wie die Bild-Zeitung berichtet, werde der 41-Jährige von der Interims- zur Dauerlösung befördert. Das sei das Ergebnis der Gespräche der Bosse Christian Heidel und Martin Schmidt.
Gegen ihre Verurteilung im Münchner Maskenprozess hat die Politikertochter Andrea Tandler Revision eingelegt, wie das Landgericht München I am Freitag mitteilte. Es hatte Tandler vor einer Woche zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt, weil sie Millionengewinne durch Maskengeschäfte nicht ordnungsgemäß versteuerte. Nun muss sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit dem Fall befassen.
Der chinesische Elektroautohersteller BYD hat den Bau einer Fabrik in Ungarn angekündigt. BYD (Build Your Dreams) werde sein erstes Werk in Europa in Szeged errichten, kündigte das Unternehmen am Freitag an. Dies sei ein "wichtiger Schritt auf dem Weg zur grünen Mobilität in Europa". Das Unternehmen produziert in Ungarn bereits Elektrobusse.
Nach dem Rückzug der französischen Soldaten aus Mali und Burkina Faso haben am Freitag die letzten französischen Soldaten auch den Niger verlassen. "Mit dem heutigen Tag endet der Prozess des Rückzugs der französischen Streitkräfte aus der Sahelzone", sagte ein Offizier der nigrische Armee, Salim Ibrahim, in Niamey. Ein AFP-Reporter sah, wie die Militärmaschinen mit den Soldaten starteten.
Sie soll in ihrer Zeit als Apothekerin Champagner und Luxusuhren im Wert von 20.000 Euro von einem Pharma-Unternehmen angenommen und nicht deklariert haben: Die gerade erst ernannte französische Übergangs-Gesundheitsministerin Agnès Firmin Le Bodo bestätigte am Freitag, dass die Justiz Ermittlungen gegen sie aufgenommen habe. "Die Ermittlungen betreffen meine Zeit als Apothekerin", sagte Firmin Le Bodo dem Sender France Bleu Normandie, ohne nähere Angaben zu machen.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat Anklage gegen einen pädophilen Priester aus Hessen erhoben. Dem 42-Jährigen werde der sexuelle Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt sowie das Herstellen, der Besitz und die Zugänglichmachung von Kinder- und Jugendpornografie vorgeworfen, teilte die Behörde am Freitag mit.
Mit Blick auf die befürchteten Krawalle zu Silvester haben Polizei- und Kommunalvertreter die Bevölkerung zur Solidarität mit den Einsatzkräften aufgerufen. "Wir müssen alles dafür tun, dass Gewaltausbrüche gegen Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei in der Silvesternacht sich nicht wiederholen", sagte Städtetagspräsident Markus Lewe den RND-Zeitungen vom Freitag. In einer Umfrage sprach sich eine knappe Mehrheit für ein generelles Feuerwerksverbot zu Silvester aus.
Nach dem Schusswaffenangriff in der Prager Karls-Universität haben die Behörden die Opferzahl korrigiert: Bei der Tat am Donnerstag seien 13 Menschen sowie der Täter gestorben, sagte der tschechische Innenminister Vit Rakusan am Freitag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen des Landes. Die Polizei bestätigte außerdem die Vermutung, dass der 24-jährige Schütze sich nach der Tat selbst tötete.
Sturmtief "Zoltan" hat den anstehenden Feiertagsverkehr bei der Deutschen Bahn durcheinandergewirbelt und nahezu im gesamten Bundesgebiet für Feuerwehreinsätze gesorgt. Vor allem Fernverkehrsstrecken im Norden waren von den Auswirkungen der heftigen Winde betroffen, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Unter anderem fielen Züge auf den Strecken von Hamburg und Hannover nach Frankfurt am Main und Stuttgart sowie in Richtung München aus. Auf anderen Strecken gab es Umleitungen.
Wegen Kriegsverbrechen hat die Bundesanwaltschaft zwei Syrer angeklagt, die Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gewesen sein sollen. Beiden wirft die Karlsruher Behörde nach Angaben vom Freitag Geiselnahme mit Todesfolge vor, einem von ihnen - Asmael K. - außerdem Mord und die Tötung von nach dem humanitären Völkerrecht geschützten Menschen. K. und der andere Angeschuldigte Mohammad A. waren im März in Essen und Wiesbaden festgenommen worden.