NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
Ein überragender Franz Wagner hat Orlando Magic in der NBA zum ersten Saisonsieg geführt - und das gegen den Titelverteidiger. Die Magic um den deutschen Basketball-Star gewannen 111:102 die New York Knicks.
Bei einem Erdbeben in Guatemala sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die drei Frauen erlitten einen tödlichen Herzinfarkt, wie die Behörden mitteilten. Das Beben hatte das zentralamerikanische Land am Mittwochmorgen erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte es eine Stärke von 6,2. Nach Angaben der Behörden in Guatemala handelte es sich um ein Beben der Stärke 6,8, gefolgt von einem Nachbeben der Stärke 4,8.
Nach dem ersten tödlichen Haiangriff vor Sydney seit Jahrzehnten hält die australische Metropole Ausschau nach einem Weißen Hai: Behördenvertreter setzten am Donnerstag Drohnen und Seile mit Ködern ein und suchten von Schiffen aus nach dem Hai, der mindestens drei Meter lang sein soll.
Skirennläuferin Mikaela Shiffrin hat auch die letzte Chance auf eine Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking verpasst. In der Kombination schied die hoch favorisierte Amerikanerin und amtierende Weltmeisterin im Slalom nach nur zwölf Toren aus.
Sprecherin Yan Jiarong vom Organisationskomitee BOCOG hat die Berichte über Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung in der Region Xinjiang als "Lügen" bezeichnet. "Die sogenannte Zwangsarbeit" sei von einigen "Gruppen" erfunden worden, sagte Yan bei der täglichen Pressekonferenz mit dem IOC am Rande der Olympischen Winterspiele in Peking. Mehrfach fügte sie den Satz an: "Wir sind gegen die Politisierung der Spiele."
Die US-Regierung hat Russland eine weitere Aufstockung der Truppen an der Grenze zur Ukraine vorgeworfen. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses sagte am Mittwochabend (Ortszeit), der Kreml habe in den vergangenen Tagen seine Truppenpräsenz um "bis zu 7000" Soldaten aufgestockt. Der Beamte bezeichnete Moskaus Ankündigung, einige seiner Truppen abzuziehen, als "falsch". Er versicherte zudem, dass Russland "jederzeit" eine Operation starten könne, die als Vorwand für eine Invasion der Ukraine dienen würde.
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat trotz eines starken Auftritts einen Überraschungserfolg in der nordamerikanischen Profiliga NBA knapp verpasst. Mit seinem neuen Team Houston Rockets unterlag der 28-Jährige beim Liga-Primus Phoenix Suns knapp mit 121:124. Für Houston, dem Tabellenletzten der Western Conference, steuerte Schröder 23 Punkte bei und war damit bester Werfer seiner Mannschaft.
Bayern Münchens Kapitän Thomas Müller hatte nach dem glücklichen 1:1 (0:1) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Außenseiter RB Salzburg "gemischte Gefühle. Die Stimmung war super, so stellt man sich Fußball vor. Es hat Spaß gemacht, aber wir mussten mehr leiden, als wir es uns gewünscht haben", sagte Müller bei DAZN.
Ski-Superstar Mikaela Shiffrin muss sich strecken, um ihre letzte Chance auf Einzelgold in Peking zu nutzen. Die Weltmeisterin liegt in der alpinen Kombination nach der Abfahrt mit einem Rückstand von 0,56 Sekunden nur auf Platz fünf. Allerdings ist sie die beste Slalom-Läuferin im Feld und ihr dritter Olympiasieg nach wie vor in Reichweite.
Ski-Freestyle-Star Eileen Gu hat auch in ihrem dritten Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Peking souverän das Finale erreicht. In der Halfpipe-Qualifikation landete die gebürtige US-Amerikanerin, die für Gastgeber China startet, nach zwei überlegenen Runs mit 95,50 Punkten an der Spitze. Auch Sportsoldatin Sabrina Cakmakli (Partenkirchen/71,50) ist als Zwölfte bei der Entscheidung am Freitag (ab 9.30 Uhr OZ/2.30 MEZ) dabei.
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist erneut gesunken. Sie lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstagmorgen bundesweit bei 1385,1. Am Mittwoch hatte sie bei 1401,0 gelegen, am Donnerstag vergangener Woche noch bei 1465,4. Die Inzidenz beziffert die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Der wegen mutmaßlicher Verwicklung in den Drogenhandel von den USA gesuchte honduranische Ex-Präsident Juan Orlando Hernández muss mindestens bis Mitte März in Polizeigewahrsam bleiben. Der zuständige Richter habe bei einer ersten Anhörung "beschlossen, die vorläufige Festnahme von Juan Orlando Hernández Alvarado anzuordnen, um seine Anwesenheit bei der zweiten Anhörung am 16. März zu gewährleisten", erklärte der Sprecher des Obersten Gerichtshofs in Tegucigalpa, Melvin Duarte, am Mittwoch (Ortszeit).
Aufgrund einer Warnung vor extrem niedrigen Temperaturen ist der olympische Massenstart der Biathletinnen von Samstag auf Freitag vorverlegt worden. Das teilte der Weltverband IBU mit. Damit finden die abschließenden Rennen der Skijäger in Zhangjiakou am gleichen Tag statt, erst laufen die Frauen (15.00 Uhr OZ/8.00 MEZ), dann kämpfen die Männer (17.00 Uhr OZ/10.00 MEZ) um eine Medaille.
Der iranische Chefunterhändler bei den Atomverhandlungen in Wien hat sich am Mittwochabend optimistisch zum Verhandlungsfortgang geäußert. "Wir sind näher denn je an einer Einigung", schrieb Ali Bagheri auf Twitter. Er schränkte aber ein: "Nichts ist vereinbart, solange nicht alles vereinbart ist." Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian mahnte den Iran indessen zur Eile. "Es braucht (jetzt) politische Entscheidungen von Seiten der Iraner", sagte er.
US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich besorgt über mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der Ukraine-Krise gezeigt. "Wir machen uns wegen der Bedeutung von Russland als Lieferant von Öl für den Weltmarkt und von Erdgas für Europa Sorgen über mögliche Auswirkungen auf die Energiemärkte", sagte Yellen am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.
Ein nationalistischer Abgeordneter aus Bulgarien hat im Europaparlament den Hitlergruß gezeigt. Nachdem er am Mittwoch in einer Debatte über die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn das Wort ergriffen hatte und die Stufen zum Ausgang des Plenarsaals hinaufging, drehte sich Angel Dzhambazki von der euroskeptischen Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (ECR) um und streckte seinen rechten Arm einige Sekunden vor sich aus, wie auf dem Video der Debatte zu sehen ist.
Bayern München hat beim Angriff auf Europas Fußball-Thron dank eines Last-Minute-Treffers von Kingsley Coman eine Blamage gerade noch abgewendet. Vier Tage nach dem peinlichen 2:4 in Bochum kam die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Außenseiter RB Salzburg aber nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und muss vor dem Rückspiel in knapp drei Wochen (8.3.) gegen die frechen Österreicher zittern.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und US-Präsident Joe Biden haben Russland in der Ukraine-Krise erneut zu einer Deeskalation aufgerufen. Beide seien sich in einem Telefonat einig gewesen, dass "ein signifikanter Rückzug russischer Truppen" von der ukrainischen Grenze "bislang nicht zu beobachten" sei, erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwochabend in Berlin. Das Risiko einer "weiteren militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine" bestehe fort. Russland müsse "echte Schritte zur Deeskalation einleiten".
In Brasilien sind bei Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen. Am schlimmsten betroffen war die malerische Stadt Petrópolis nördlich von Rio de Janeiro, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Helfer versuchten, Überlebende aus den Schlammmassen zu retten. Mindestens 21 Menschen seien lebend geborgen worden. Die Behörden befürchten jedoch weitere Tote. Mindestens 300 Menschen kamen in Notunterkünften unter.
Die SG Flensburg-Handewitt muss in der Champions League der Handballer um den Einzug in die Play-offs bangen. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla unterlag dem polnischen Serienmeister Lomza Vive Kielce deutlich mit 25:33 (12:14) und liegt in der Gruppe B weiter auf Platz fünf. Nur die ersten sechs Teams ziehen in die Play-offs ein, der Vorsprung auf Rang sieben beträgt drei Spieltage vor Ende der Gruppenphase nur einen Punkt.
Auf dem Handy eines wichtigen Zeugen im Korruptionsprozess gegen den früheren israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Spähsoftware installiert worden. Das Mobiltelefon des früheren Netanjahu-Vertrauten und Direktors im Kommunikationsministerium sei nach einer entsprechenden gerichtlichen Genehmigung gehackt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Dabei seien aber keine für den Netanjahu-Prozess relevanten Daten entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Fortsetung des Verfahrens.
Die Telekom Baskets Bonn haben in ihrer letzten Partie vor der Länderspielpause eine überraschende Niederlage in der Basketball Bundesliga (BBL) kassiert. Bei s.Oliver Würzburg unterlagen die Bonner mit 90:93 (39:49) und rutschten vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz ab. Würzburg verließ mit dem Erfolg die Abstiegsplätze
Der Goldene Bär für den besten Film geht bei der 72. Berlinale an das spanische Drama "Alcarràs" von Carla Simón. Die internationale Jury unter Leitung des US-Regisseurs M. Night Shyamalan begründete ihre Entscheidung bei der Preisverleihung am Mittwoch in Berlin unter anderem mit der "außergewöhnlichen Leistung" der Schauspieler und der Fähigkeit des Films, "die Zärtlichkeit und Komik innerhalb einer Familie" zu zeigen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Mittwochabend etwa 15 afrikanische und europäische Staats- und Regierungschefs zu Beratungen über einen möglichen Rückzug aus Mali im Elysée-Palast empfangen. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) war eingeladen, da die Bundeswehr an zwei Einsätzen in dem westafrikanischen Land beteiligt ist. Er ließ sich wegen Terminschwierigkeiten von dem deutschen Botschafter in Paris vertreten.
Die Polizei von Ottawa hat den seit rund drei Wochen in der kanadischen Hauptstadt demonstrierenden Lkw-Fahrern mit Festnahmen gedroht. "Wer Fahrspuren blockiert oder anderen dabei hilft, begeht eine Straftat und kann festgenommen werden", hieß es auf Flugblättern, die Beamte am Mittwoch unter den Truckern verteilten. Die Innenstadt von Ottawa wird noch immer von hunderten Lkws blockiert. Mit der Aktion wenden sich die Lkw-Fahrer gegen die Corona-Politik von Premierminister Justin Trudeau.
Russische Flieger haben nach US-Angaben über dem Mittelmeer drei Flugzeuge der US-Marine abgefangen und sich dabei in einem Fall der Maschine gefährlich genähert. Am vergangenen Wochenende seien bei verschiedenen Vorfällen drei US-Seefernaufklärer vom Typ P-8A auf "unprofessionelle" Weise abgefangen worden, erklärte ein Pentagon-Sprecher am Mittwoch. Die US-Flugzeuge hätten sich jeweils "im internationalen Luftraum über dem Mittelmeer" befunden.
Großbritanniens Königin Elizabeth II. hat bei ihrer ersten Audienz seit einer Woche über Gehprobleme geklagt. Auf einem Video eines Treffens der Queen mit dem Generalmajor Eldon Millar und dem Konteradmiral James Mcleod vom Mittwoch war die Monarchin mit einem Gehstock zu sehen. Zur Begrüßung der beiden Männer sagte Elizabeth lächelnd: "Wie sie sehen können, kann ich mich nicht bewegen." Dabei deutete sie in die Richtung ihres linken Fußes.
Nach der Kontroverse um die plötzliche Verkürzung des Corona-Genesenenstatus will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dem Robert-Koch-Institut (RKI) Befugnisse entziehen. "Über tiefgreifende Entscheidungen wie etwa den Genesenenstatus möchte ich selbst und direkt entscheiden, sonst trage ich die politische Verantwortung für das Handeln anderer", sagte Lauterbach der "Bild" vom Mittwoch. Für dieses Vorhaben bekam Lauterbach die Unterstützung von Bund und Ländern.
Die deutsche Wirtschaft hat erleichtert auf die beschlossenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen reagiert. Diese seien "wichtig und richtig", denn die Maskenpflicht im Einzelhandel und 3G-Maßnahmen in der Gastronomie seien "ausreichend", erklärte der Außenhandelsverband BGA. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sprach von "überfälligen" Entscheidungen. Zugleich wurden am Mittwoch die Corona-Wirtschaftshilfen für notleidende Firmen in der Pandemie bis Ende Juni verlängert.
Den Menschen in Deutschland können sich auf einen Frühling ohne einschneidende Corona-Beschränkungen freuen: Bis zum Frühlingsbeginn am 20. März sollen die Maßnahmen "in kontrollierten Schritten zurückgefahren" werden, heißt es in einem am Mittwoch gefassten Beschluss der Spitzen von Bund und Ländern. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versprach spürbare Erleichterungen: Nach dem 20. März werde der Alltag so aussehen, "dass dann kaum Beschränkungen da sind".
Die Corona-Wirtschaftshilfen für notleidende Firmen in der Pandemie werden bis Ende Juni verlängert. Darauf verständigten sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie das Finanzministerium, wie beide Ressorts am Mittwoch mitteilten. Die Hilfen wären andernfalls Ende März ausgelaufen. Neben der Überbrückungshilfe werden demnach auch die Hilfen für Selbstständige sowie Härtefälle verlängert.
Die unionsgeführten Bundesländer Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben bei der Ministerpräsidentenkonferenz vom Mittwoch in Protokollerklärungen erneut Vorbehalte gegen die Umsetzung der Impfpflicht für Mitarbeiter im deutschen Gesundheits- und Pflegebereich geäußert. Die sächsische Landesregierung ließ darin festhalten, den Abwägungsprozess zwischen der Durchsetzung der Impfpflicht und der Sicherstellung der Versorgung in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen dabei "allein der kommunalen Ebene zu überlassen, erzeugt Unverständnis und Frust".
Die Bundesländer fordern die Möglichkeit für eine Reihe von Corona-Schutzmaßnahmen auch nach dem 19. März. Nötig sei eine "sichere Rechtsgrundlage" für Basisschutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht, sagte Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sprach von einem "Sani-Kasten im Kofferraum", damit bei einem Wiederanstieg der Corona-Fallzahlen schnell gehandelt werden könne.