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Durch Lebensmittel ausgelöste Erkrankungen: Zahl der Ausbrüche deutlich gestiegen
Die Zahl der durch Lebensmittel ausgelösten Krankheitsausbrüche in Deutschland ist im Jahr 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 271 solcher Ausbrüche mit mindestens 2400 Erkrankten gemeldet, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das waren mehr als in den vier Jahren zuvor mit durchschnittlich rund 191 Krankheitsausbrüchen und 1515 Erkrankungen.
Irland will gegen Mercosur-Abkommen stimmen - dennoch Mehrheit für Handelsabkommen
Irland hat am Tag vor der Abstimmung der EU-Staaten über die Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Widerstand gegen den Vertrag angekündigt. "Wir stimmen gegen das Abkommen", erklärte der stellvertretende Regierungschef Simon Harris am Donnerstag. Auch Frankreich, Polen und Ungarn sind gegen die Unterzeichnung. Für eine Sperrminorität reicht dies jedoch nicht.
Zalando schließt Logistikzentrum in Erfurt - 2700 Jobs fallen weg
Der Mode-Versandhändler Zalando hat die Schließung seines Logistikzentrums in Erfurt bis Ende September angekündigt. Dadurch fallen 2700 Jobs weg, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des Unternehmens hervorgeht. Grund ist den Angaben nach eine strukturelle Neuaufstellung des europaweiten Logistiknetzwerkes.
"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November vor allem wegen steigender Militärausgaben deutlich verbessert: Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein kräftiges Plus von 4,0 Prozent. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sprach von einem "guten Zeichen".
Traktoren am Eiffelturm: Französische Bauern protestieren gegen Mercosur
Aus Protest gegen das kurz vor dem Abschluss stehende Mercosur-Freihandelsabkommen haben französische Bauern mit ihren Traktoren vor Pariser Sehenswürdigkeiten demonstriert. In der Nähe des Eiffelturms sowie am Triumphbogen waren am Vormittag je etwa ein Dutzend Traktoren geparkt, umgeben von zahlreichen Sicherheitskräften, wie AFP-Journalisten beobachteten. "Nein zu Mercosur" war zu lesen. Oder: "Frankreich, willst Du Deine Bauern noch?"
GDL-Chef Reiß: Gehen "offen und konstruktiv" in Tarifverhandlungen mit der DB
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) geht nach den Worten ihres Vorsitzenden Mario Reiß "offen und konstruktiv" in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB). Entscheidend für die Gewerkschaft sei, dass die Bahn die Beschäftigten "gehaltstechnisch wieder in die Mitte der Gesellschaft rückt", erklärte er am Donnerstag. Ein "langes, verantwortungsbewusstes Arbeitsleben" müsse auch "endlich" zu einer verlässlicheren Alterssicherung führen.
Bundesnetzagentur: Deutlicher Ausbau von Solar- und Windenergie in 2025
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland neue Anlagen im Bereich Erneuerbare Energien mit einer Leistung von knapp 21 Gigawatt in Betrieb genommen worden. Die installierte Leistung stieg dadurch um rund elf Prozent auf 210 Gigawatt, wie die Bundesnetzagentur in Bonn am Donnerstag mitteilte. Hauptanteil an dieser Entwicklung hatten die Energieträger Solar und Wind.
Bahn und GDL beginnen Tarifverhandlungen - Bis Ende Februar kein Streik
Im Berliner Hauptbahnhof haben am Donnerstag Vormittag die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begonnen. Beide Parteien hatten bereits im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht vereinbart - Fahrgäste der Bahn müssen also bis Ende Februar keine Streiks fürchten. Insgesamt 14 Verhandlungstermine sind bis dahin bereits fest vereinbart.
Strom- und Heizungsausfall nach russischen Angriffen in zwei ukrainischen Regionen
Erneute russische Angriffe haben die ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja von der Stromversorgung abgeschnitten und für einen Heizungsausfall in zahlreichen Wohnungen geführt. Russland habe eine "gewaltigen Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur mehrerer Regionen" ausgeführt, erklärte der staatliche Netzbetreiber Ukrenergo in der Nacht zum Donnerstag. In der Folge seien Verbraucher in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja, darunter regionale Zentren, ohne Strom.
Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November
Die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich im November deutlich verbessert. Das Ordervolumen stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Anstieg in Folge, auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich so ein Plus von 4,0 Prozent.
Eiswetter: Bahn reduziert Fernverkehr in Norddeutschland und erwartet Störungen
Die Deutsche Bahn reduziert wegen des Winterwetters ihr Angebot im Fernverkehr in Teilen Norddeutschlands und empfiehlt Reisenden, ihre Fahrten zu verschieben. "Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar 2026 ein Ticket für eine Reise vom 8. bis zum 10. Januar 2026 gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen", erklärte die Bahn am Mittwoch.
DB und Lokführergewerkschaft GDL starten Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn (DB) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verhandeln ab Donnerstag (10.00 Uhr) in Berlin über neue Tarifverträge. Die GDL fordert insgesamt acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten; darin enthalten ist etwa eine Erhöhung der Zulagen. DB-Personalvorstand Martin Seiler hatte angekündigt, der Konzern wolle "konstruktiv" verhandeln und einen "fairen und tragfähigen Abschluss" erreichen.
RE Royalties kündigt Royalty-Investition in Höhe von bis zu 9,0 Millionen USD auf Portfolioebene mit Solaris Energy Inc. an
VANCOUVER, BC / ACCESS Newswire / 7. Januar 2026 / RE Royalties Ltd. (TSXV:RE)(OTCQX:RROYF) („RE Royalties" oder das „Unternehmen") freut sich bekannt zu geben, dass es mit Solaris Energy Inc. („Solaris") eine endgültige Vereinbarung über eine Investition von bis zu 9,0 Millionen USD zum Erwerb einer Royalty-Beteiligung (der „Royalty-Kauf") an zwei Portfolios von Solarprojekten zur dezentralen Energieerzeugung („DG") in den Vereinigten Staaten geschlossen hat.
Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe
Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten rückt die notwendige Mehrheit im Rat der 27 EU-Länder in greifbare Nähe. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach am Mittwoch von den "enormen Vorteilen" des Abkommens und weckte damit Hoffnungen, dass sein Land seinen Widerstand gegen die Vereinbarung aufgeben könnte. Die EU-Kommission machte nach einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel weitere Zugeständnisse an die Landwirte.
Mercosur-Handelsabkommen: Warten auf grünes Licht aus Italien
Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten hat Italien sein für eine Mehrheit notwendiges Ja immer noch nicht erteilt. Sollten alle von Rom gestellten Bedingungen erfüllt seien, werde sein Land "selbstverständlich" die Unterzeichnung des Abkommens billigen, sagte der italienische Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida am Montag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die Bundesregierung zeigte sich unterdessen "sehr zuversichtlich", dass Italien dem Abkommen zustimmen wird.
Vorwurf Turbinenlieferung auf Krim: Geschäftsmänner in Hamburg freigesprochen
In einem Prozess um die mutmaßliche Lieferung von Gasturbinen auf die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim sind zwei Männer in Hamburg freigesprochen worden. Das Landgericht war nach der Beweisaufnahme nicht davon überzeugt, dass die Angeklagten die ihnen vorgeworfenen Taten vorsätzlich begangen hatten, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte.
Warner Bros Discovery lehnt auch verbessertes Übernahmeangebot von Paramount ab
In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD) ist der Bieter Paramount Skydance auch mit einem verbesserten Angebot auf Ablehnung gestoßen. Der WBD-Verwaltungsrat habe das neue Angebot "einstimmig" zurückgewiesen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Es bleibe "in mehreren wichtigen Punkten" hinter der Fusionsvereinbarung mit dem Streamingdienst Netflix zurück.
Abschluss Mercosur-Abkommen: Bundesregierung "sehr zuversichtlich"
Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten bald unterzeichnet werden kann. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass Italien jetzt diesem Mercosur-Abkommen zustimmen wird", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin. Deutschland werde sich weiter "stark darum bemühen, bei allen Mitgliedstaaten intensiv um Zustimmung" zu werben.
Rentenkommission der Regierung nimmt Arbeit auf
Die Rentenkommission der Bundesregierung hat am Mittwoch ihre Arbeit aufgenommen. "Die Kommission wird sowohl die gesetzliche Rente als auch die betriebliche und die private Vorsorge betrachten und Vorschläge für Veränderungen vorlegen", erklärte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) dazu in Berlin. Sie hatte laut Ministerium am Vormittag die Mitglieder des Gremiums offiziell ernannt.
Französischer Glashersteller Arc meldet Insolvenz an
Der französische Traditions-Glashersteller Arc mit Marken wie Arcoroc oder Luminarc hat seine Insolvenz erklärt. Das Unternehmen mit aktuell 3500 Beschäftigten im nordfranzösischen Arques nannte am Mittwoch eine "schwere und anhaltende Verschlechterung" seines Marktumfelds als Grund. Arc - 1825 gegründet - produziert Gläser und Geschirr für Haushalte und Gastronomie; seit Jahren erhält das Unternehmen staatliche Hilfe. Die Insolvenz soll nun bei einer Umstrukturierung helfen.
BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende
Nach fast drei Millionen Arbeitslosen im vergangenen Jahr hofft die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, auf die Wende. Der Arbeitsmarkt habe sich 2025 "schrittweise in eine ungünstige Richtung entwickelt", erklärte Nahles am Mittwoch. "Es deutet aber einiges darauf hin, dass wir die Talsohle erreicht haben." Die Zahl der Arbeitslosen blieb 2025 im Jahresverlauf knapp unter der Drei-Millionen-Marke.
Arbeitslosenzahl bleibt im Jahresdurchschnitt 2025 knapp unter drei Millionen
Die Zahl der Arbeitslosen ist 2025 im Jahresverlauf knapp unter der Marke von drei Millionen geblieben. Sie betrug im Schnitt 2,948 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch mitteilte. Der Arbeitsmarkt habe sich im vergangenen Jahr "schrittweise in eine ungünstige Richtung entwickelt", erklärte BA-Chefin Andrea Nahles. "Es deutet aber einiges darauf hin, dass wir die Talsohle erreicht haben."
Dax springt erstmals über 25.000 Punkte
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.000 Punkten übersprungen. Kurz nach Handelsbeginn am Mittwoch lag der Leitindex bei 25.010 Punkten. Kurstreiber ist die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung in Deutschland, Rüstungsunternehmen im Dax profitieren von den steigenden Verteidigungsausgaben.
Stromausfall in Berlin: Rotes Kreuz mahnt Investitionen in Bevölkerungsschutz an
Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fehlende Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz beklagt. Der Stromausfall zeige, "wie anfällig die kritische Infrastruktur ist und welche Bedeutung der Schutz der Bevölkerung hat", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch. "Der alleinige Blick auf das Militärische greift zu kurz."
EU-Landwirtschaftsminister diskutieren über Agrarpolitik und Mercosur-Abkommen
Die EU-Landwirtschaftsminister treffen sich am Mittwoch in Brüssel, um über die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zu beraten (13.30 Uhr). Dabei wird es unter anderem um die Fördergelder für die Landwirte im nächsten langjährigen EU-Haushalt ab 2028 gehen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) wird bei dem Treffen von Staatssekretär Markus Schick vertreten.
Mercosur-Abkommen: EU bietet Landwirten vorzeitigen Zugriff auf Haushaltsgelder an
Vor dem Hintergrund großer Vorbehalte der Landwirtschaft gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten hat die EU den Bauern einen früheren Zugriff auf Mittel im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen angeboten. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Brief von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervor. Demnach beabsichtigt Brüssel unter anderem, vorzeitig 45 Milliarden Euro für die Landwirte freizugeben.
Merz sieht Wirtschaft teils in sehr kritischer Lage und fordert mutige Reformen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat erhebliche Probleme der deutschen Wirtschaft eingeräumt und entschlossene Reformen angemahnt. "Die Lage der deutschen Wirtschaft ist in einigen Bereichen sehr kritisch", schrieb Merz in einem Brief an die Koalitionsabgeordneten von Union und SPD. 2026 müsse es darum gehen, Deutschlands Standortbedingungen zu verbessern. Der Koalitionspartner SPD pochte seinerseits auf Erfolge in der Sozialpolitik, die Opposition warf Merz eine fehlgeleitete Wirtschaftspolitik vor.
Inflation 2025 bei 2,2 Prozent - Geringerer Preisanstieg zum Jahresende
Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie im Vorjahr. Die durchschnittliche Inflationsrate lag wie bereits 2024 bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Im Dezember flachte der Preisauftrieb demnach allerdings deutlich ab: Die Preise stiegen laut vorläufiger Schätzung nur noch um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Leichtes Wachstum auf Neuwagenmarkt - Starkes Plus bei E-Autos und Plugin-Hybriden
Der deutsche Neuwagenmarkt hat im vergangenen Jahr leicht zugelegt, besonders die Neuzulassenungen von E-Autos und Plugin-Hybriden stiegen stark an. Insgesamt 545.142 neue E-Autos wurden zugelassen - 43,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Bei Plugin-Hybriden betrug das Plus sogar 62,3 Prozent. Damit fährt jeder fünfte Neuwagen rein elektrisch, gut jeder zehnte mit Plugin-Antrieb.
Globale Mindeststeuer für Unternehmen mit Ausnahme für USA auf den Weg gebracht
Die OECD treibt ihr Vorhaben einer globalen Mindeststeuer für Unternehmen unter Ausnahme der USA voran. Die neue Regelung werde "die Grundlage für Stabilität und Rechtssicherheit im internationalen Steuersystem bilden", erklärte die Organisation für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung am Montag. Das US-Finanzministerium begrüßte, dass US-Unternehmen von der Steuer ausgenommen bleiben. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sprach ungeachtet der Ausnahme für die USA von einem "Erfolg".
Grüne fordern von Merz Sofortprogramm für die Wirtschaft
Die Grünen im Bundestag haben von Kanzler Friedrich Merz (CDU) ein Sofortprogramm für die Wirtschaft gefordert. Die Politik von Merz sei "im ersten Jahr der Amtszeit eine Enttäuschung für die Wirtschaft" gewesen, sagte Ko-Fraktionschefin Katharina Dröge der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Vor allem der Mittelstand habe "unter seiner Politik gelitten". Und Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz seien "für Wahlgeschenke weggetrickst" worden.
Verbraucherschützer: Steigende Lebensmittelpreise haben "politische Sprengkraft"
Der Anstieg der Lebensmittelpreise belastet die Haushalte - Verbrauchschützer warnen deshalb bereits vor "politischer Sprengkraft". Mit 68 Prozent gab die große Mehrheit in einer Befragung der Verbraucherzentralen an, vor allem die Preissteigerungen bei Lebensmittel zu spüren. Mit deutlichem Abstand (16 Prozent) folgten die Preissteigerungen bei Energie. Außerdem macht sich eine Mehrheit angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten Sorgen. Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Ramona Popp, warnte am Dienstag in Berlin die Politik, das Thema nicht unterschätzen.