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Neue Trump-Zölle: EU-Parlament will Umsetzung von US-Handelsdeal pausieren
Nach dem Zollurteil in den USA und neuen Ankündigungen von Präsident Donald Trump liegt eine Zollvereinbarung mit der EU aus dem vergangenen Jahr auf Eis. Abgeordnete einer breiten Mehrheit im Europaparlament sprachen sich am Montag dafür aus, ihre Arbeit an der Umsetzung der Vereinbarung zu pausieren. Das Parlament stimmt damit vorerst nicht über eine Abschaffung der EU-Zölle auf US-Industrieprodukte ab. Die EU-Kommission verlangte Erklärungen aus Washington.
Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis
Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen zwei Männer begonnen, die einen dschihadistisch motivierten Anschlag auf ein Krankenhaus in Bremerhaven geplant haben sollen. Die Angeklagten sind Onkel und Neffe. Der Anklage zufolge sollen sie vorgehabt haben, viele andere Menschen und sich selbst zu töten. Der jüngere der beiden gestand zum Prozessauftakt teilweise.
Vor Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Ungarns Sanktions-Blockade sorgt für Unmut
Die ungarische Blockade neuer EU-Sanktionen gegen Russland hat vor dem vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges für Unmut bei den anderen EU-Ländern gesorgt. "Ich bin über die ungarische Position erstaunt", sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Montag am Rande eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel. Polen und Litauen zeigten sich schockiert über die Haltung in Budapest. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ging nicht davon aus, dass das Sanktionspaket noch vor Dienstag, dem Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, verabschiedet wird.
Thiel-Beteiligung an Drohnen-Startup: Grüne für "Schutzschirm" für Wehrindustrie
Vor der Entscheidung über die Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr melden die Grünen erneut Bedenken wegen der Beteiligung des Trump-Vertrauten Peter Thiel an einem der beauftragten deutschen Rüstungs-Startups an. Die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni forderte am Montag in Berlin einen "gesetzlichen Schutzschirm" für die deutsche Verteidigungsindustrie "gegen schädlichen Einfluss von außen". Nationale Rüstungsindustrie sei "kritische Infrastruktur, spätestens wenn wir uns verteidigen müssen", erklärte Nanni.
Anhörungen im Fall des philippinischen Ex-Präsidenten Duterte begonnen
Vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag haben am Montag die Anhörungen im Fall des philippinischen Ex-Präsidenten Rodrigo Duterte begonnen, dem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Prozess gemacht werden könnte. Der stellvertretende IStGH-Ankläger Mame Mandiaye Niang sagte mit Blick auf Dutertes einst hartes Vorgehen gegen den Drogenhandel, das Verfahren sei "eine Erinnerung daran, dass die Machthabenden nicht über dem Gesetz stehen".
Merz: Deutschland steht "fest" und "unverbrüchlich" an der Seite der Ukraine
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der Ukraine kurz vor dem vierten Jahrestags des russischen Angriffs die uneingeschränkte Solidarität Deutschlands zugesichert. Gerade aus der Erfahrung der eigenen Geschichte heraus "stehen wir heute so klar, so fest und so unverbrüchlich an Ihrer Seite", sagte Merz am Montag in Berlin bei der Veranstaltung "Café Kyiv" deutsch-ukrainischer Organisationen und der Konrad-Adenauer-Stiftung an die ukrainischen Teilnehmenden gerichtet.
Neue niederländische Regierung unter Wahlsieger Rob Jetten vereidigt
In den Niederlanden ist am Montag die Regierung unter dem neuen Ministerpräsidenten Rob Jetten vereidigt worden. Der 38-Jährige und seine Minister schworen am Montag ihren Amtseid vor König Willem-Alexander in dessen Residenz Huis ten Bosch bei Den Haag. Jetten ist der Parteichef der linksliberalen D66, welche die Parlamentswahl Ende Oktober mit einem knappen Vorsprung von weniger als 30.000 Stimmen vor der PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders gewonnen hatte.
Kiesewetter kritisiert Umsetzung der Russland-Sanktionen als unzureichend
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Umsetzung der gegen Russland verhängten Sanktionen als unzureichend kritisiert. "Hauptproblem der Sanktionspakete ist, die Nationalstaaten setzen sie unzureichend um. Dazu weisen etliche Pakete bewusst Schlupflöcher auf", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Er äußerte sich vor dem Hintergrund des anstehenden vierten Jahrestags des Ukraine-Kriegs und der Verhandlungen über das 20. EU-Sanktionspaket.
Ukrainischer Botschafter: Deutschland hat bei Unterstützung Führungsrolle übernommen
Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat der ukrainische Botschafter in Deutschland die deutsche Rolle bei der Unterstützung seines Landes gewürdigt. Deutschland habe "die Führungsrolle übernommen, was militärische und wirtschaftliche Unterstützung angeht, und das ist sehr wichtig", sagte Oleksii Makeiev am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Es sei "angekommen, dass dieser Krieg nicht nur die Ukraine bedroht, sondern ganz Europa".
Vor Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Siegesbanner an russischer Botschaft in Südkorea
Südkorea hat gegen ein Siegesbanner protestiert, das kurz vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs in der Ukraine an der russischen Botschaft in Seoul aufgehängt worden war. Angesichts des an der Außenwand der Botschaft befestigten Banners mit dem Schriftzug "Der Sieg wird unser sein" habe man Russland die Position Südkoreas deutlich gemacht, erklärte das Außenministerium in Seoul am Sonntag.
Widerstand aus SPD gegen CDU-Beschlüsse zu Sozialem und Wehrdienst
In der SPD stoßen auf dem CDU-Parteitag am Wochenende erhobene sozialpolitische Beschlüsse auf Vorbehalte. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese verwies in der "Bild"-Zeitung vom Montag auf CDU-Forderungen zur Gesundheits- und zur Arbeitspolitik. Auch für erneute Änderungen beim Wehrdienst sieht der SPD-Politiker derzeit keinen Bedarf.
Mindestens drei Tote bei russischer Angriffswelle auf Ukraine
Bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine sind in der Nacht zum Montag mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Attacken auf Einrichtungen der Energie-Infrastruktur und weitere zivile Ziele getötet.
DIHK-Außenwirtschaftschef wirbt vor Kanzler-Reise für engere Kooperation mit China
Kurz vor der Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach China hat der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Volksrepublik als verlässlichen ökonomischen Partner gelobt. "China ist angesichts der Sprunghaftigkeit von US-Präsident Donald Trump momentan ein berechenbarerer Partner und Wettbewerber als Amerika", sagte Volker Treier den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Angesichts der Unsicherheiten im Verhältnis zu den USA könnte es in einigen Bereichen eine engere Kooperation mit China geben."
Mehr als 200 politische Gefangene in Venezuela treten in Hungerstreik
Nach der Verabschiedung eines Amnestiegesetzes in Venezuela sind mehr als 200 politische Gefangene in den Hungerstreik getreten, um ihre Freilassung zu fordern. Etwa 214 Gefangene, darunter auch Ausländer, befänden sich im Hungerstreik, teilte Yalitza García, die Schwiegermutter eines argentinischen Polizisten, der des Terrorismus beschuldigt wird, der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag mit. Die Gefangenen hatten ihre Protestaktion am Freitag begonnen.
Kassenärzte-Chef fordert Abschaffung der freiwilligen Leistungen der Krankenkassen
In der Debatte um Einsparungen im Gesundheitssystem hat Kassenärztechef Andreas Gassen die komplette Abschaffung der häufig für Marketingzwecke genutzten freiwilligen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gefordert. "Wenn nicht genug Geld für den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung da ist und gespart werden muss, sind 'Nice to have'-Leistungen als Erstes zu streichen", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgaben).
Parteitag in Nordkorea: Machthaber Kim als Generalsekretär wiedergewählt
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist bei dem alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag seiner Arbeiterpartei als Generalsekretär wiedergewählt worden. Die Entscheidung sei am Sonntag "entsprechend dem unerschütterlichen Willen und dem einhelligen Wunsch aller Delegierten" getroffen worden, berichtete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Unter Kims Führung sei "die Kriegsabschreckung des Landes mit den Atomstreitkräften als ihrem Kern radikal verbessert worden".
Anhörungen im Haager Prozess gegen philippinischen Ex-Präsidenten Duterte beginnen
Vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag beginnen am Montag die Anhörungen im Fall des philippinischen Ex-Präsidenten Rodrigo Duterte. Schon 2021, noch während Dutertes Amtszeit, hatte der Chefankläger des IStGH wegen Dutertes "Drogenkrieg" Ermittlungen beantragt. 2025 wurde er dann in der philippinischen Hauptstadt Manila festgenommen und in die Niederlande geflogen.
Niederlande: Neue Regierung von Ministerpräsident Jetten wird vereidigt
Fast vier Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden wird am Montag die neue Regierung von Ministerpräsident Rob Jetten vereidigt. Die Mitglieder seines Kabinetts legen in Den Haag vor König Willem-Alexander den Amtseid ab. Jetten ist der Parteichef der linksliberalen D66, die die Wahl Ende Oktober mit einem knappen Vorsprung von weniger als 30.000 Stimmen vor der PVV von Rechtspopulist Geert Wilders gewonnen hatte.
EU-Außenminister beraten in Brüssel über Ukraine-Krieg und Nahost
Unmittelbar vor dem vierten Jahrestag des russischen Kriegsbeginns in der Ukraine kommen am Montag in Brüssel die Außenministerinnen und Außenminister der EU zusammen. Auf der Agenda stehen der Ukraine-Krieg und die Situation im Nahen Osten. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wird voraussichtlich per Videoschaltung an dem Treffen teilnehmen.
Putin: Entwicklung russischer Atomstreitkräfte ist "absolute Priorität"
Nach dem Auslaufen des "New Start"-Abkommens zwischen Moskau und Washington hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Bedeutung der russischen Atomstreitkräfte betont. "Die Entwicklung der atomaren Triade, die Russlands Sicherheit garantiert und für eine wirksame strategische Abschreckung sowie ein Kräftegleichgewicht in der Welt sorgt, bleibt eine absolute Priorität", sagte Putin am Sonntag in einer Fernsehansprache.
Hamas-Vertreter: Wahl eines neuen Anführers steht kurz bevor
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas steht nach Angaben eines ranghohen Vertreters kurz vor der Wahl eines neuen Anführers. Zur Auswahl stünden die langjährigen Hamas-Funktionäre Chaled Meschaal und Chalil al-Hajja, teilte der Hamas-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag mit. Zuvor seien in einer internen Wahl die Besetzung des Schura-Rates mit mehr als 80 Mitgliedern und des 18-köpfigen Politbüros bestimmt worden.
Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung
Die EU-Kommission pocht nach den neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump auf die Einhaltung getroffener Vereinbarungen mit den USA. "Ein Abkommen ist ein Abkommen", erklärte die EU-Kommission am Sonntag. Als "wichtigster Handelspartner" erwarte die EU von den USA, dass sie ihre "eingegangenen Verpflichtungen einhalten". Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer äußerte unterdessen die Erwartung, dass die von den USA geschlossenen Handelsabkommen trotz des Zoll-Urteils des Obersten Gerichtshofs Bestand haben werden.
"Nein, danke": Grönland lehnt von Trump angekündigtes Lazarettschiff ab
Grönland und Dänemark haben ablehnend auf ein Angebot von US-Präsident Donald Trump reagiert, ein Lazarettschiff der US-Marine zu der monatelang von ihm beanspruchten Arktis-Insel zu schicken. Grönland beantworte das Angebot mit "Nein, danke", erklärte Regierungschef Jens-Frederik Nielsen am Sonntag. Auch die dänische Regierung betonte, die Menschen auf Grönland bräuchten keine medizinische Hilfe aus dem Ausland.
Gaza-Rede: Umweltminister Schneider verlässt Berlinale aus Protest
Aus Protest gegen eine propalästinensische Rede hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) während der Preisverleihung am Samstagabend die Berlinale verlassen. Der Regisseur Abdallah Alkhatib warf der Bundesregierung vor, "Partner des Völkermords in Gaza zu sein", wie ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag ausführte. "Der Bundesminister hält diese Aussagen für nicht akzeptabel und hat daher während der Rede die Veranstaltung verlassen". Auch aus der Union kam scharfe Kritik an den Aussagen.
Minister: Somaliland bietet USA Zugriff auf Bodenschätze und Stützpunkte an
Die nach Unabhängigkeit von Somalia und internationaler Anerkennung strebende Region Somaliland möchte den USA nach Angaben eines Regierungsvertreters Zugriff auf seine Bodenschätze und Militärstützpunkte gewähren. Seine Regierung sei bereit, den USA "exklusiv" den Zugang zu seinen Bodenschätzen zu geben, sagte Präsidialamtsminister Chadar Hussein Abdi am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Auch die Militärstützpunkte in Somaliland könnten "für die Vereinigten Staaten geöffnet werden".
Florida: Sicherheitsbeamte erschießen bewaffneten Eindringling an Trump-Residenz
An der Residenz von US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat Florida haben Sicherheitsbeamte einen bewaffneten Eindringling erschossen. Der Mann habe in der Nacht auf Sonntag unerlaubt den "Sicherheitsbereich" von Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach betreten, erklärte Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi im Onlinedienst X. Der Mann Anfang 20 sei am Nord-Eingang von Mar-a-Lago gesichtet worden und habe anscheinend eine Schusswaffe und einen Benzinkanister bei sich gehabt.
Bewaffneter Eindringling an Trumps Residenz in Florida erschossen
An der Residenz von US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat Florida haben Sicherheitsbeamte einen bewaffneten Eindringling erschossen. Der Mann habe in der Nacht auf Sonntag unerlaubt den "Sicherheitsbereich" von Trumps Anwesen Mar-a-Lago betreten, erklärte Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi im Onlinedienst X. Der Mann Anfang 20 habe anscheinend eine Schusswaffe und einen Benzinkanister bei sich gehabt.
Afghanistan: Mindestens 18 Tote bei pakistanischen Luftangriffen
Bei Luftangriffen der pakistanischen Armee im Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach afghanischen Angaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Bei den nächtlichen Angriffen sei das Haus einer Familie im Bezirk Bihsud getroffen und zerstört worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die pakistanische Regierung erklärte dagegen, die Angriffe hätten sich gegen die pakistanischen Taliban und ihre Verbündeten gerichtet.
Russische Angriffe auf die Ukraine - Ungarn will neue EU-Sanktionen blockieren
Kurz vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine hat Russland das Land erneut massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen. Ein Mensch wurde nach Polizeiangaben bei dem Angriff auf Wohnhäuser, die Energieversorgung und Bahnstrecken in der Nacht zum Sonntag getötet und zwölf weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, weiter "in Angriffe statt in Diplomatie zu investieren". Ungarn kündigte unterdessen eine Blockade des jüngsten EU-Sanktionspakets gegen Russland an.
Streit um Tod eines Ultrarechten: Paris will US-Botschafter einbestellen
Wegen US-Äußerungen zum gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Lyon will die französische Regierung den Botschafter der Vereinigten Staaten im Land einbestellen. Botschafter Charles Kushner werde wegen eines "Kommentars" der Botschaft in Paris zu "diesem Drama" einbestellt, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Sonntag gegenüber französischen Medien.
Umweltminister Schneider verlässt Berlinale aus Protest gegen Rede
Aus Protest gegen eine Rede hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) während der Preisverleihung am Samstagabend die Berlinale verlassen. Der syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib warf der Bundesregierung vor, "Partner des Völkermords in Gaza zu sein", wie ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag ausführte. "Der Bundesminister hält diese Aussagen für nicht akzeptabel und hat daher während der Rede die Veranstaltung verlassen".
Trump kündigt Entsendung von Lazarettschiff nach Grönland an
Nach monatelangem Streit um Grönland sowie zeitweiligen Drohungen mit Gewalt hat US-Präsident Donald Trump die Entsendung eines Lazarettschiffs vor die zu Dänemark gehörende Insel angekündigt. Das "großartige Lazarettschiff" solle sich um die "vielen Menschen kümmern, die krank sind und dort keine Versorgung erhalten", schrieb Trump am Samstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Die dänische Regierung äußerte sich ablehnend und betonte, die Grönländer bräuchten keine medizinische Hilfe aus dem Ausland.